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Kakao - die Frucht der Götter

Unsere BIO Rohkakaobohnen beziehen wir nur von ausgewählten Kakaobauern. Dabei legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit, Liebe zu den Pflanzen sowie natürliche Pflege ohne Chemie.

Derzeit beziehen wir unsere Rohkakaobohnen aus der Dominikanische Republik. Wir rösten die Bohnen, lassen diese entölen und erhalten so unseren köstlichen Kakao.

Kakao ist reich an Nährstoffen, schützt die Zellen durch Antioxidantien, stärkt die Nerven und schenkt uns Glücksgefühle. Die Fülle an Inhaltsstoffen und Wirkungen machen das Pulver zu einem Superfood mit Superpower.

20/22 = schwach entölt, eignet sich perfekt für Trinkschokolade, zum Backen oder Kochen sowie für Shakes oder Smoothies.

 

1-2 Teelöffel mit etwas Milch verrühren (je nach Geschmack süßen) mit heißer Milch auffüllen. Kakao genießen und sich dabei entspannen.

Kakao-Wissen:

Die Kakaobohnen finden sich in den Früchten des Kakaobaumes, dem Theobroma cacao. Und schon der Name verspricht Großes, denn er bedeutet wörtlich übersetzt „Speise der Götter“. Kakaobäume kommen ursprünglich aus dem Amazonasgebiet in Südamerika, wo sie bei tropischen Temperaturen und ausreichender Luftfeuchtigkeit bestens gedeihen konnten. Allerdings ist der Anbau nicht unkompliziert, denn die Pflanzen dürfen nicht unter der prallen Sonne stehen, sondern sind zwingend auf ausreichenden Schatten angewiesen, wollen sie perfekt gedeihen. Am besten wachsen Kakaobäume darum in den sogenannten Mischkulturen. Das bedeutet, dass der Kakao nicht als Monokultur angebaut wird, sondern sich beispielsweise auch Schatten spendende Sorten wie Obst und Gemüse dort befinden.

In einer solchen Mischkultur und unter den optimalen Bedingungen blüht die Kakaopflanze ganzjährig und kann aus diesem Grund zweimal pro Jahr abgeerntet werden.
Ein Großteil des Kakaos wird heute allerdings nicht mehr auf dem südamerikanischen Kontinent, also seinem Ursprungskontinent angebaut, sondern in Afrika und dort vor allem an der Elfenbeinküste. Die klimatischen Grundvoraussetzungen sind einfach optimal und es wäre fatal, derartige Gegebenheiten nicht zu nutzen. Im Sinne der Super-Bohne!

Die Kakaobäume werden, lässt man sie denn ungebremst wachsen, bis zu 15 m hoch. Da allerdings die Ernte der Bohnen in solchen Höhen nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich für Mensch und Pflanze werden könnte, kappt man den Baum bei einer Höhe von etwa 4 Metern. Natürlich treibt er regelmäßig wieder aus und wird dann erneut runtergeschnitten. Ein Prozedere, welches jeder Hobbygärtner aus der Vorgehensweise auf der „heimischen Scholle“ lernt.

Die reifen Früchte des Kakaobaums sind, je nach Sorte, grün bis rötlich und erreichen im Optimalfall eine Größe von bis zu 30 cm. In Honduras fanden sich einige Hinweise darauf, dass die Einheimischen die Pflanze schon im Jahre 1.000 v. Chr. genutzt haben müssen, wenn auch auf ganze anderen Wegen als heute. Es wird gemutmaßt, dass die Einheimischen das vergorene Fruchtfleisch der Kakaobohne zu einem alkoholischen Getränk verbraut haben, um sich damit in einen Rausch zu versetzen. Dabei ging es den Probanden allerdings nicht um das Betrunkensein an sich, sondern um den Versuch, durch den Rauschzustand Kontakt mit der spirituellen Welt durch das Erreichen anderer „Sphären“ aufzunehmen.

Im Inneren der Kakaofrucht finden sich bis zu 50 Samen, besser bekannt als unsere Kakaobohne. Im frischen Zustand verfügt die Bohne über eine sehr helle, fast weiße Färbung und ist sehr weich, was ihre Konsistenz angeht. Erst durch die Fermentierung und Weiterverarbeitung bekommt sie ihr allgemein bekanntes Aussehen. Das Fruchtfleisch / Pulpe trocknet ein, wird ein bisschen schrumpelig und bekommt eine dunkelbraune Farbe.

Man unterscheidet bei Kakaobohnen zwischen drei Haupttypen:

  • Criollo

  • Trinitario

  • Forastero

  • Arriba

Die Forastero-Bohnen sind dabei die Anführer in der Kakao-Produktion, auch wenn die Criollo als die feinste und nährstoffreichste Bohne gilt.

Man unterscheidet übrigens nicht nur zwischen den verschiedenen Kakaotypen, sondern auch zwischen der Qualität. So wird Edel-Kakao, der sich durch besonders feine Bohnen und einen sehr samtigen Geschmack auszeichnet. Der besonders feine (und dadurch natürlich auch nicht gerade günstige) Edelkakao macht  nur 5% des angebauten Kakaos weltweit aus.

Eine Besonderheit unter den Edel-Kakaos ist die Arriba. Die Arriba Bohne wurde erst in den 90er Jahren als eigenständige Sorte anerkannt. Vorher hielt man sie als eine Unterart der Forastero Bohne. Von der Arriba Sorte sagt man das sie einzigartig im Geschmack sei. Experten bezeichnen den Kakao als ein besonderes Regenwaldaroma das wie explodierendes Obst (blumig, fruchtig) schmeckt.

Kakaobäume sind sehr empfindlich und müssen dementsprechend umsorgt, gehegt und gepflegt werden. Fast sämtliche Schritte beim Anbau werden mühsam per Hand erledigt – von der Aussaat bis hin zur zweimal jährlich stattfindenden Ernte.

Die Theobroma Cacao braucht fünf bis sechs Jahre, bis sie zum ersten Mal verwertbare Früchte trägt, dann aber blüht er in zwei Zyklen. Dabei ist der Baum zunächst übersät von wunderhübschen Blüten: weiße Weibliche und pinke Männliche. Doch aus den Tausenden von Blüten wachen am Ende pro Baum nur etwa 40 richtige Kakaofrüchte, die auf den ersten Blick eher wie Melonen aussehen.

Die Früchte müssen besonders vorsichtig mit scharfen Macheten oder Messern vom Baum abgetrennt werden. Das ist ein wenig knifflig, denn weder die Kakaoschote noch der Ast dürfen dabei verletzt werden. Schneidet man den Ast falsch an, kann das sogar im schlimmsten Fall zu einem Absterben des ganzen Baumes führen!
Die Haupternte, die meist bessere Bohnen zur Ernte bringt, dauert meist von Oktober mit der Aberntung im März, während die Zwischenernte im August stattfindet. Die Früchte der Zwischenernte gelten qualitativ als etwas schwächer als die der Haupternte.

So entsteht Kakaopulver und Schokolade

Für Kakaopulver wird die Kakaomasse nun gepresst, um über diesen Weg die Kakaobutter abzutrennen und den Fettgehalt unter 30 % zu bekommen. Dieses Verfahren hat Van Houten, der Erfinder des Kakaopulvers 1828 erfunden. Das Kakaopulver mit weniger Fettanteil lässt sich leichter trocknen.

Um Schokolade herzustellen, werden der Kakaomasse weitere Zutaten beigemischt. Dazu gehören zum Beispiel Kakaobutter, Zucker und Milchpulver für Milchschokolade. Doch die Konsistenz ist noch weit entfernt von dem, was wir als Schokolade kennen. Deshalb wird die Masse nun extrem dünn ausgewalzt und anschließend conchiert. Beim Conchieren (erfunden von Rudolphe Lindt 1879) wird die Kakaomasse auf 55 ° bis etwa 90 °Celsius erhitzt und stundenlang verrührt, um sie so „geschmeidig“ zu machen. Nach einer Temperierung, also dem langsamen Abkühlen, wird die Schokolade in Formen gegossen und gekühlt. Fertig!

Rohkakao hingegen wird im Kaltverfahren verarbeitet. Die Temperaturen, die bei der Fermentierung und Trocknung entstehen, übersteigen nie 42° Grad und auch während der restlichen Verarbeitung kommt es zu keinen hohen Temperaturen.

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